2. Wasser im Haushalt

Wasser ist ein kostbares Gut. Das ist nicht zuletzt an den gestiegenen Gebühren für die Trinkwasserversorgung abzulesen. Entsprechend sparsam sollte der Umgang mit dem unentbehrlichen Naß sein. Tatsächlich belegt die Statistik, dass die Bundesbürger sparsamer mit Wasser umgehen. Von 1990 bis 2000 sank der durchschnittliche Verbrauch je Einwohner und Tag von 145 auf 128 Liter Trinkwasser (ohne Kleingewerbe sogar auf 117 Liter). Über ein Drittel des täglichen Wasserbedarfs wird fürs Baden, Duschen und die Körperpflege verwendet. Immerhin durchschnittlich 34 Liter werden täglich für die Toilettenspülung benötigt. Vor allem dort sehen Umweltexperten Einsparmöglichkeiten, zum Beispiel durch den Ersatz alter Spülkästen durch neue Modelle mit Wasserspartaste oder aber auch durch den Einsatz von Brauch- oder Regenwasser. Trinkwasser als Nahrungsmittel spielt in der täglichen Verbrauchsbilanz keine entscheidende Rolle: Gerade einmal 3 Liter werden für Essen und Trinken gebraucht.

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